Vektorzeichen -programme als CAD Alternative für Bastler?

Viele Heimwerker planen nichts und basteln einfach darauf los. Ich bin auch so einer. Aber irgendwann kommt der Punkt, wo man sich doch ein wenig mehr Gedanken machen muss. Ein Plan muss her. Schnell wird dann zu CAD-Programmen oder SketchUp & Co. gegriffen. Muss das aber sein? Geht es auch eine Spur kleiner?

Die Lösung: Vektozeichen-Programme! Sie sind recht einfach zu erlernen und man kann die damit erzeugten Daten vielfältig weiter verarbeiten. Außerdem sind sie sehr flexibel und bieten die Möglichkeit maßhaltig zu arbeiten.

Mehr braucht es im Prinzip also nicht. Warum sind diese Möglichkeiten kaum bekannt?


Du kannst den Podcast auch auf Anchor oder Spotify hören.


 

Video-Link: https://youtu.be/6A4QEojdFLA

Hier kannst du meinen Kanal abonnieren. Das ist für dich völlig kostenlos und so bleibst du auf dem Laufenden!

Transkript zur Folge

Viele von uns planen nichts und basteln einfach darauf los. Das ist auch total OK und ich mach das selbst auch oft und gerne!

Aber irgendwann kommt der Punkt, wo man sich doch ein wenig mehr Gedanken machen muss. Sei es, weil wir ein besonderes Design wünschen oder weil wir Material besorgen müssen.

Die Kosten sind auch ein Punkt. Aus eigener leidlicher Erfahrung kann ich Euch garantieren, dass fehlende Planung sehr teuer werden kann.

Seine Ideen auf Papier zu bringen ist also keine schlechte Idee!

Obwohl das sogar die eigene Vorstellungskraft und Kreativität stark unterstützt, bekommen viele bei dem Wort „Planung“ dennoch Fluchtreflexe. 🙂

Und ganz ehrlich; ich kann es gut verstehen!

Einfach ein Stück Papier wäre ja schon ein klasse Anfang. Aber irgendwie scheint es da eine Hemmschwelle bei den Leuten zu geben, die ich nicht ganz verstehe.

Ich kann es mir nur dadurch erklären, dass die Planung ein gewisses Maß an „Denkarbeit“ erfordert. Und Hand aufs Herz- wir sind alle denkfaul! 🙂

Die nächste Ausrede ist die, dass behauptet wird, man könne ja nicht Zeichnen und es würde keinen Spaß machen mit Geodreieck und Co auf ein Stück Papier loszugehen…

Mit Kanonen auf Spatzen ballern

Kein Wunder, dass viele bei Planung dann sofort lieber in Richtung CAD- oder 3D Konstruktions-Programme schielen. Die Dinger sind schnell heruntergeladen und installiert.

Spätestens nach den ersten Versuchen kommt aber die bittere Erkenntnis auf, dass diese Programme einiges an Einarbeitung erfordern und gemessen an den eigenen Bedürfnissen, einfach zu viel des Guten sind…

Außerdem fühlen die Dinger sich extrem „technisch“ an. CAD und kreatives Gestalten sind nicht unbedingt Begriffe, die zusammengehören. Gefühlt kommt man auch nicht vorwärts, da diese Software einem Gnadenlos dazu zwingt, Detailfragen zu klären.

Und genau diese „Vorstellung“ scheint das Problem zu sein!

Das Erstellen einer CAD-Zeichnung ist der letzte Schritt einer Planungsphase und nicht die Planung selbst. Ein „Konstrukteur“ hat davor also viel, auch sehr kreative, Planungsarbeit geleistet.

Wenn er also mit seinem Bergen an Schmierzetteln und ausformulierten Ideen daherkommt, schmeißt er das Gerödel dem Technischen-Zeichner hin und geht wieder.

Letzterer macht aus seiner „Planung“ dann eine trockene Technische-Zeichnung.

Wir Hobby-Bastler sind also im Endeffekt Konstrukteur, Designer und Technischer-Zeichner in einem. Und ich würde Euch raten, dass Ihr den Zeichner gleich mal feuert!

Wir brauchen keine übertrieben genaue Zeichnung. Uns reicht die grobe Marschrichtung. Gerade genau genug, um das Projekt anfangen zu können.

Ich bin mehr der kreative Typ…

Kreativ ist automatisch der, der es schafft Dinge miteinander zu kombinieren. Und eine einfache, schnell hingeschmierte Zeichnung, kann da WUNDER vollbringen!

Besonders wenn man wenig Übung hat oder man der falschen Meinung ist, man könne nicht „designen“. Papier kann da als ein Kreativitätsboost  wirken.

Aber nur, wenn Ihr Euch diese „technische“ Vorstellung von dem Wort Planung aus dem Kopf schlagt. Geht das spielerisch an! Dann ist es das Planen auf dem Papier nämlich die gleiche, spannende und aufregende Reise wie das planlose drauflos Werkeln!

Planen mit Papier und Bleistift

Papier unterstützt also eure Vorstellungskraft und hilft euch dabei, die richtigen Formen zu finden. Und das mein ich auch wörtlich. Ihr erkennt z.B. gutaussehende Proportionen viel besser.

Zwischen Schmierzettel und ScetchUp

Was wir benötigen, wäre also ein Tool oder Werkzeug das zwischen Papier und einem CAD Programm steht.

Etwas das flexibel genug ist, um sich auszutoben, und dennoch genau genug, um schnell und einfach an wichtige Informationen, wie z. B. Maße, zu kommen.

So ein Tool gibt es, und zwar schon sehr lange! Nutzen tut es aber kaum ein Bastler. Kein Wunder; mit dem, zuvor beschriebenen Gedankenknoten, kommt man da nicht drauf.

Gut und wie heißt die Wunderlösung nun?

VEKTORZEICHEN-PROGRAMME!

Kreativitäts-Boost mit Softwareunterstützung

Richtig gelesen! Ich plane mit Vektorzeichen-Programmen und dass schon seit Jahren.

Man kann mit Ihnen unglaublich frei arbeiten. Schnell lassen sich Frei-Formen Zeichen und verschiedene Designs miteinander vergleichen und / oder Kombinieren.

Und dabei können diese Programme euch auch Technisch unterstützen und unsere „Denkfaulheit“ kompensieren. Denn sie sind ebenfalls in der Lage, mit Maßen und realen Proportionen umzugehen!

Ich habe damit z.B. schon ganze Läden maßstabsgetreu eingerichtet. Oder Bars, Theken, Produktionseinrichtungen, Möbelstücke, Badspiegel und vieles mehr entworfen und hinterher auch gebaut.

Besonders dann, wenn es schnell gehen musste, werden die Vorteile deutlich sichtbar!

Schmierzettel 2.0

Vektorzeichen-Programme sind für uns Maker also das Schweizer-Taschenmesser unter den „Planungs-Tools“. Denn sie bieten alle benötigten Elemente um Kreativität und technische Genauigkeit unter einen Hut zu bringen, ohne einen mit einem Übermaß an Features zu erschlagen.

Die Einarbeitungszeit ist auch sehr kurz!

Dass sich Vektor-Daten auch noch vielfältig weiternutzen lassen ist auch ein Vorteil, den ich nicht mehr missen möchte.

Wenn der Slogan „5 gerade sein lassen“ auf etwas perfekt zutrifft, dann ist es planen mit Vektorzeichen-Programmen! 🙂

Ich verspreche euch; wenn ihr über euren eigenen Schatten springt und euch darauf einlasst, wird dies eure Arbeiten auf ein neues Level heben!

Video-Tutorial

Und um Euch einmal zu zeigen, wie man solche Programme zum Planen „missbraucht“, habe ich Dir einen kleines Videotutorial gestrickt. Es soll nur grob die Idee demonstrieren und aufzeigen was möglich ist.

 

Video-Link: https://youtu.be/TEOWNSPOuvM

Hier kannst du meinen Kanal abonnieren. Das ist für dich völlig kostenlos und so bleibst du auf dem Laufenden!

Nun bist du dran!

Sollte dir der Beitrag gefallen haben, würde ich mich sehr über ein Kommentar oder einem Abo auf Youtube, Facebook oder Instagram von dir freuen.

Abonnieren ist übrigens kostenlos! 🙂


Weitere Beiträge